Angststörungen: Angst verstehen – Freiheit gewinnen
Ängste können uns lähmen und die Lebensqualität massiv einschränken – egal ob es sich um ständige Sorgen (Generalisierte Angst), Phobien oder Panik handelt. Gemeinsam machen wir uns zur Aufgabe, den Teufelskreis aus Angst und Vermeidung wirksam zu durchbrechen, damit Sie Ihre Freiheit zurückgewinnen.
Der Kern meiner Behandlung: Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Als Fundament meiner Arbeit nutze ich die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT), da sie wissenschaftlich am besten untersucht und als die wirksamste Methode bei Angstbelastungen gilt.
1. Verstehen und Umlernen (Psychoedukation & Kognition)
Zuerst klären wir gemeinsam die Mechanismen Ihrer individuellen Angst: Welche körperlichen Signale, Gedankenmuster und Grundannahmen halten Ihre Ängste aufrecht? Wir identifizieren und korrigieren überzogene, wenig hilfreiche Denkmuster und entwickeln eine neue, gesündere Perspektive auf Gefahr und Sicherheit.
2. Konfrontation und Bewältigung (Verhaltensübungen)
Der entscheidende Schritt ist die schrittweise Konfrontation (Exposition) mit den Situationen oder Reizen, die Sie aus Angst bisher vermeiden. Unter meiner sicheren Begleitung lernen Sie:
- Die Angst aktiv auszuhalten und das Vermeidungsverhalten zu unterlassen.
- Zu erleben, dass die Angst von selbst nachlässt (Habituation).
- Die befürchteten negativen Folgen nicht eintreten.
Durch dieses korrigierende Lernen lösen wir das Vermeidungsverhalten auf – den Hauptfaktor, der Ängste aufrechterhält.
3. Integration und Stabilität
Ergänzt wird die KVT durch Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen sowie die Stärkung Ihrer persönlichen Ressourcen. Das Ziel ist nicht die völlige Angstfreiheit, sondern eine gesunde Akzeptanz der Emotion und eine stabile Strategie für den langfristigen, selbstbestimmten Umgang mit Stress und Angst im Alltag.
Formen von Angststörungen
Angst kann viele Gesichter haben:
- Soziale Ängste, etwa die Furcht vor Bewertung oder Blamage im Kontakt mit anderen Menschen
- Generalisierte Angst, die sich als ständiges Grübeln und Anspannung zeigt
- Panikattacken, die plötzlich und ohne ersichtlichen Auslöser auftreten
- Spezifische Phobien, zum Beispiel Flug- oder Höhenangst
Häufig treten dabei körperliche Symptome wie Herzklopfen, Schwindel, Atemnot, Schwitzen oder Zittern auf.
